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| Der Schlüssel für effektives Instandhalten: Systematische Instandhaltung ist eine Herausforderung an die Aus- und Weiterbildung.
Qualifizierungsmaßnahmen für die Instandhaltung sind üblicherweise „Trockenkurse“ aus dem Bereich der Arbeitsmethodik. Umfassende Vorgehensweisen, wie sie in der Instandhaltung, insbesondere bei der Fehlersuche, gefordert sind, werden fatalerweise erst bei einem Ausfall ausprobiert. Dieser „Sprung ins kalte Wasser“ führt zu gewaltigen Stresssituationen für den unerfahrenen Instandhalter und birgt das Risiko hoher Kosten für das Unternehmen.
Bei näherer Betrachtung der Arbeitsaufgaben eines Instandhalters wird deutlich, dass der wesentliche Teil der Instandhaltung die systematische Vorgehensweise in komplexen Situationen ist. Die notwendigen Fähigkeiten können nicht durch Abgucken und Nachmachen, sondern nur durch konsequent praxisiorientiertes Lernen erworben werden. |
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Infopoint
Fachwissen Instandhaltung? Unsere Workshops beinhalten nicht nur die Vermittlung von fundiertem Hintergrundwissen, sondern bieten direkte praktische Bezüge und Anwendungen. Wann immer es geht, binden wir Geschäftspartner aktiv ein bzw. setzen die Seminare vor Ort bei produzierenden Partner-Unternehmen um.
Das schafft nicht nur „trockenes“ Wissen, sondern gibt den Teilnehmern die Kompetenz und Motivation, die notwendig ist, um eine Qualifizierung auch tatsächlich praktisch umsetzen zu können.
Die Workshops und auch der Weiterbildungslehrgang Efficiency- Engineering finden bei interdisziplinärer Besetzung in Mannheim (Räume nach Nennung) statt.
Gerne bieten wir Unternehmen die Möglichkeit, bei einer gegebenen Mindestteilnehmerzahl individuelle Vor-Ort-Termine zu buchen. Sprechen Sie uns einfach an.
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Instandhaltung - das fünfte Rad am Wagen?
Produktionsanlagen werden zunehmend flexibel automatisiert und stärker vernetzt. Parallel dazu wachsen die Kosten für stillstehende Maschinen, und es droht der Verlust von Kunden, wenn es nicht gelingt, zugesagte Waren just in time zu liefern. Damit wird der wirtschaftliche Erfolg in zunehmendem Maße von der funktionierenden Maschine abhängig.
Analog zur Prozesskontrolle bei der Herstellung von Produkten wird die Instandhaltung heute zunehmend als Prozess betrachtet, bei dem kontinuierlich eine laufende Anlage produziert wird. Moderne Konzepte einer flexiblen Fertigung fordern dazu eine stärkere Integration von Instandhaltungsaufgaben in die Produktion. Die Anlagenbediener sollen anbahnende Produktionsunterbrechungen frühzeitig erkennen und abwenden. Sie sollen kleinere Ausfälle selbst beheben und dokumentieren. Bei größeren Ausfällen muss das Bedienungspersonal in der Lage sein, den Mitarbeitern der Instandhaltungsabteilung eine qualifizierte Ausfallmeldung zu geben.
Mit wachsender Bedeutung der Instandhaltung wächst demnach die Bedeutung der Qualifizierung der Mitarbeiter nicht nur in den Instandhaltungsabteilungen, sondern auch in der Produktion. |
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Werden gute Instandhalter geboren?
Da es den Beruf des Instandhalters nicht gibt, sind auch keine verbindlichen Ausbildungsrahmenpläne für ein festgelegtes Berufsbild vorhanden. Lediglich in den neuen industriellen Metall- und Elektroberufen wurden Qualifikationsanforderungen an zukünftige Instandhalter aufgenommen. Die instandhaltungsrelevanten Inhalte werden allerdings nur sporadisch vermittelt, da sie für die Abschlussprüfung keine Relevanz haben.
Demnach wird man also doch als Instandhalter geboren?
In der klassischen „Beistellehre“ begleitet der zukünftige Instandhalter einen erfahrenen Kollegen bei seiner Arbeit. Die Ergebnisse einer solchen Ausbildung sind abhängig von der Arbeitsweise des jeweiligen Instandhalters, den zufällig auftretenden Störungen sowie der Fähigkeit des Lernenden, den erlebten Situationen eine transferierbare Systematik zu entnehmen. Der Lernende ist also in hohem Maße auf ein partnerschaftliches Verhältnis angewiesen, um durch die Partizipation an dem gesammelten Erfahrungswissen seines Kollegen eigene Lernfortschritte machen zu können. Diese eher spontan und dem Zufall überlassene Qualifizierung in der hektischen Störfallsituation erfordert einen ernormen Zeitaufwand und ist wenig effizient.
Der zweite mögliche Weg einer Qualifizierung besteht in der Ausbildung an verschiedenen technischen Komponenten. Es wird zum Beispiel vermittelt, wie Lager auszubauen oder Getriebe zu wechseln sind. Hierbei geht es im wesentlichen darum, einen bereits lokalisierten Fehler möglichst schnell beheben zu können, also um die Instandsetzung defekter Komponenten. Dies ist zwar ein Teilgebiet der Instandhaltungstätigkeiten, die vollständige Arbeitsaufgabe - zu der in der betrieblichen Alltagssituation die Fehlersuche und Schwachstellenanalyse unter sich ständig wechselnden Bedingungen gehört - wird jedoch auch hier nicht vermittelt.
Angesichts der zunehmenden Bedeutung der Instandhaltung erscheinen beide Wege unzureichend, selbst wenn sie kombiniert verfolgt werden, da wesentliche Teile der Arbeitsaufgaben der Instandhalter nicht vermittelt werden. |
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Instandhaltung in der beruflichen Erstausbildung
Die Berufsbilder der neugeordneten industriellen Metall- und Elektroberufe schreiben die Vermittlung von Inhalten aus dem Bereich der Instandhaltung vor. Aber vor allem die Veränderung der modernen Produktion mit weitgehender Dezentralisierung ehemals zentraler Funktionen erfordert zunehmend Instandhaltungskompetenz „vor Ort“, die als notwendiger Bestandteil der Berufsbildung zu betrachten ist und systematisch vermittelt werden muss.
Qualifikatorische Engpasssituationen vermeiden
Des weiteren sind Möglichkeiten aufzuzeigen und Wege zu gestalten, etwaige Defizite in der Qualifizierung der Mitarbeiter kurzfristig zu beheben und langfristig zu vermeiden. Hiermit sind Fragen der Entwicklung von Schulungs- und Trainingskonzepten sowie die Gestaltung von Hilfsmitteln angesprochen. Berufsbenennung und Berufsbilder sind keine verlässliche Quelle mehr zur Bestimmung von Qualifikationserfordernissen. Orientiert man sich jedoch weiterhin an traditionellen und oft überholten Trainingsmustern beruflicher Qualifikationen, so sind Engpasssituationen im Umgang mit neuen Techniken unvermeidlich. Nicht nur das Verharren in veralteten Ausbildungskonzepten ist gefährlich, sondern auch das Festhalten an einem eingeschränkten Qualifikationsbegriff verhindert die erforderlichen Veränderungen. So vernachlässigt das verbreitete Verständnis von Qualifikation als „Verfügung über fachspezifische Fähigkeiten“ die immer bedeutsamer werdenden intellektuellen und sozialen Anforderungen. Die steigende Komplexität der technischen Anlagen und neue Formen der Kooperation im Betrieb erfordern demgegenüber in hohem Maße auch und gerade überfachliche Kompetenz.
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Karrierre?
Kreative und engagierte Mitarbeiter sind das Herz unseres Unternehmens. Wollen Sie an unserem Erfolg teilhaben, so freuen wir uns über Individualbewerbungen oder Ihre Reaktion auf unsere Stellenausschreibungen.
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