Um die jeweils optimale Instandhaltungsvorgehensweise zu erhalten, benötigt man umfangreiches Wissen und Informationen über Bauteile und deren Verhalten unter bestimmten Umgebungsparametern.
Das IAS hat in nunmehr 30 Jahren ansehnliche Datenbanken aufgebaut.
Heute verfügt das Institut wohl über die umfangreichsten Daten in der Disziplin der Schwachstellenforschung:
Maschinen-Datenbank aus ca. 50.000 analysierten
Maschinen,
Produktionslinien und
Anlagen
Schwachstellen-Datenbank aus ca. 30.000 analysierten und dokumentierten
funktionalen Schwachstellen,
instandhaltungstechnischen Schwachstellen und
betrieblichen Schwachstellen
Bauteil-Datenbank aus ca. 85 Mio. analysierten Bauteilen aus
Mechanik,
Fluidtechnik,
Elektrik und
Elektronik
Verfügbarkeits-Datenbank aus ca. 8 Mio Verfügbarkeitsdaten, wie
Verfügbarkeitskennzahlen,
Ausfalldaten,
Störungsdaten,
MTBF-Werten
Die in ihrer Art einzigartige Bauteilbibliothek ist mit über 1.200 elementaren Bauteilen bestückt. Mit ihrer Hilfe strukturiert DIVA die Anlagen und Maschinen. Jedes Bauteil besitzt alle Instandhaltungsmaßnahmen des Deutschen Instandhaltungswissens.
Das DIVA-System wird - soweit bestellt - mit der Bauteilbibliothek ausgeliefert (der Katalog lässt sich vom Unternehmen selbstverständlich um "eigene Bauteile" erweitern). Jedes DIVA-Bauteil hat seine eigenen Maßnahmen, seine eigene Verfügbarkeitsmatrix und kann, eingesetzt als Instandhaltungsstelle in der Objektstruktur, die verfügbarkeitsgesteuerte Instandhaltung gewährleisten. Die Maßnahmen werden unterteilt in
verfügbarkeitsgesteuerte Wartungsmaßnahmen und
festzeitgesteuerte Maßnahmen.
Die verfügbarkeitsgesteuerten Maßnahmen werden durch die gewünschte und vorgegebene Verfügbarkeit gesteuert und bilden die Grundlage für eine gezielte, vorbeugende und kostenbewusste Instandhaltung. Es gilt: So viel Verfügbarkeit wie nötig und so wenig Instandhaltung wie möglich zu gewährleisten bzw. zu erzielen. Zuviel Verfügbarkeit für Anlagen, die nicht benötigt, bzw. nicht zur Produktion eingesetzt werden, ist genauso fehl am Platze, wie zuviel Instandhaltungskosten, ohne zu wissen, welche Verfügbarkeit als Ertrag erzeugt wird.
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