Der Hintergrund: Kernaufgabe der Instandhaltung ist die Sicherung der Produktivität von Anlagen und Maschinen. Fällt jedoch eine Maschine aus, ist die Maschine nicht in Gänze kaputt, sondern ein Bauteil ist beschädigt und behindert bzw. stoppt dadurch die Produktion. Keine Frage also, dass das eigentliche Instandhaltungsobjekt daher das Bauteil sein muss!
Bauteile werden beinflusst - insgesamt wirken drei Faktoren: die Komponenteneigenschaften, Belastungen und Umweltparameter (auch Betriebsparameter genannt). Die möglichen Zusammenhänge lassen sich zwar mathematisch darstellen (vgl. Abbildung), dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass sie nicht unbeindgt die echte Praxis beschreibt. Sie hat zwar eine große theoretische Näherung, aber der praktische Bedarf an großem oder kleinem Wartungsaufwand lässt sich schlecht quantifizieren.
Die unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten der Faktoren bestimmem letztendlich das Abnutzungsverhalten und damit insbesondere auch die Verfügbarkeit, sowohl in allgemeiner Sicht, als auch (und hier wird es interessant) zum Zeitpunkt der Produktion.
Wenn wir die verschiedenen Instandhaltungsstrategien betrachten, so stellen wir fest, dass zwar innerhalb derer Empfehlungen für die Instandhaltungsvorgehensweise gegeben werden, diese jedoch keinen Zusammenhang mit der Verfügbarkeit haben. Allen vier wichtigen Strategien (ausfallbedingte IH, vorbeugende IH, zustandsabhängige IH und qualitätsorientierte IH) fehlt diese Dimension. Diese wichtige Größe - eben die Verfügbarkeit - bestimmt aber die Effektivität der Produktion und ist ein Maßstab für den Erfolg und die Nachhaltigkeit der Instandhaltung.
Die Mexis´sche Innovation: Betriebsparameter, Betriebszeit (!) und Verfügbarkeit bestimmen insgesamt das Instandhaltungsintervall, die Zeit zwischen den (IH-)Maßnahmen. Diese dargestellte Abhängigkeit ist erstmalig Prof. Mexis aufgefallen. Daraus entwickelte er die Mexis´sche Verfügbarkeitsmatrix®.
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